Informationen

11.08.2015

Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Careum DH AG
und mobiDent

Seit zwei Jahren arbeitet die Careum DH AG mit dem Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich zusammen. Studierende der Höheren Fachschule Dentalhygiene (HF DH) haben die Möglichkeit, interdisziplinär mit dem Team einer mobilen Zahnarztpraxis diverse Alterseinrichtungen zu besuchen und Patienten vor Ort zu betreuen.

Die Idee, Studierende in dieses Projekt miteinzubeziehen, erachten sowohl die Studierenden der HF DH, als auch die pädagogischen Mitarbeiterinnen als sehr spannend und lehrreich. In einer Evaluation der Einsätze der letzten drei Monate konnte das festgestellt werden. Die Resultate sagen überdies noch einiges mehr aus. Der Evaluationsbogen wurde in 5 Kategorien mit je zwei Aussagen unterteilt. Die Studierenden (8 Personen) und die Berufsbildnerinnen (BB, 4 Personen) konnten ankreuzen, ob sie diesen zustimmen, teilweise zustimmen oder nicht zustimmen. Vor allem die zusätzlich eingeholten persönlichen Rückmeldungen konnten für eine aussagekräftige Zusammenfassung genutzt werden.

Die Befragung zeigte folgende Resultate:

Idee, Studierende in diesem Projekt miteinzubeziehen:

Die Rückmeldungen hierzu sind ausnahmslos sehr positiv. Studierende und Berufsbildnerinnen erwähnen, dass dieser Einsatz eine grosse Bereicherung ist und eine gute Möglichkeit, Erfahrungen im Bereich der Alterszahnmedizin zu sammeln. Hier treffen Studierende auf eine bestimmte Patientengruppe, der sie in der Ausbildung im Klinikalltag selten bis gar nicht begegnen werden.

Organisation: Die Einsatzplanung und die Einführung waren frühzeitig und vollständig, sowie für den bevorstehenden Einsatz hilfreich. Der Tag war gut organisiert und verlief strukturiert ab:

Die Einführung seitens der CDH war sehr hilfreich, um sich in etwa vorstellen zu können, was erwartet wird. Auch die Berufsbildnerinnen nehmen wahr, dass sich die Organisation der Einsatztage zunehmend verbessert. Die Einsätze fordern eine grosse Flexibilität von allen Mitarbeitern, da der Tagesablauf nicht immer so strukturiert abläuft wie in einer normalen Praxis. Der Leitfaden wird kontinuierlich angepasst, womit zukünftig eine immer bessere Struktur zu erwarten ist.

Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit mit dem anderen Team des ZZM war angenehm und lehrreich. Die Kommunikation zwischen den Teams verlief reibungslos.

Vor allem die Studierenden betonen, dass die Zusammenarbeit mit den Zahnmedizinstudenten Spass macht. Sie sind der Meinung, dass sie gegenseitig von ihrem Fachwissen profitieren können und erachten den Austausch mehrheitlich als sehr angenehm und lehrreich. Auch die Berufsbildnerinnen beobachten, dass die Studierenden aus beiden Bereichen gut zusammen funktionieren und sich gegenseitig unterstützen. Da das Behandlungskonzept noch nicht ganz besteht, kann es zu Verwirrungen führen, weil nicht immer klar definiert ist, was genau erwünscht und was unerwünscht ist.

Behandlung: Für die DH- Behandlung werden die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die Studierenden/ BBs sind sich ihrer Aufgabe bewusst, wissen was bei welchem Patienten zu tun ist.

Hier gibt es noch etwas Verbesserungspotenzial. Die Ressourcen, welche zur Verfügung gestellt werden, sind zwar ausreichend, jedoch fehlt den angehenden Dentalhygienikerinnen z.B. die Universalcurette, mit welcher sie solche Patientenfälle besser behandeln könnten. Auch ist das Licht nicht ideal, da es zu wenige Stirnlampen hat. Selbstverständlich wurde aber auch betont, dass die neuen Instrumente sehr gut sind. Durch wen dann die KG- Einträge gemacht werden dürfen oder nicht, ist noch unklar, wird aber in naher Zukunft im Leitfaden gefestigt. Diese Faktoren wurden in der letzten Austauschsitzung mit den verantwortlichen Personen besprochen.

 

Lerngewinn: Fachliche Kompetenz, in Bezug auf Alterszahnmedizin. Soziale Kompetenz, in Bezug zu Kommunikations- und Beziehungsgestaltung.

Vor allem Studierende gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres können die in der Theorie neu angeeigneten Kenntnisse umsetzen. Sowohl die Studierenden, als auch die Berufsbildnerinnen sind sich einig, dass der Lerngewinn dank einem intensiven Einblick in die Alterszahnmedizin, enorm ist. Die Studierenden bedanken sich für diese Möglichkeit und sind der Meinung, dass dies schweizweit eingeführt werden sollte.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits während der Ausbildung in einem sehr komplexen Arbeitsumfeld überaus lehrreich ist und äusserst positiv beurteilt wird.

Annabella Basmaci
Klinische Ausbildung HF Dentalhygiene

 

 

13.01.2015

Flying Dentist, der Zahnarzt, der Hausbesuche macht

"altaDent" hat in Zusammenarbeit mit der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin KAB die Institution des Flying Dentist geschaffen.

Bei dieser Tätigkeit geht es darum, pflegebedürftige, nicht mobile Personen, die ein Zahnproblem haben, zu Hause oder  in ihrem Heim zu besuchen und das Problem zu beheben.

Seit Januar 2014 habe ich nun diese Funktion ausgeübt. Anfangs war die Nachfrage rege. Sie hat jetzt aber nachgelassen, so dass wir erneut eine Aktion planen, um unsere Dienstleistung bei Pflegeheimen und Spitex Organisationen besser bekannt zu machen. Die Tätigkeit selbst ist sehr abwechslungsreich. Die Probleme, mit denen man konfrontiert ist, sind vielfältig, aber meist leicht zu beheben. Die Ausrüstung in Form einer mobilen Einheit und allen benötigten Instrumenten und Materialien wird von der KAB zur Verfügung gestellt und ist sehr gut. Ich habe als Flying Dentist Lebens- und Wohnsituationen kennen gelernt, über die ich nur staunen konnte. Was da vielfach im Verborgenen an Dienst am benachteiligten Mitmenschen geleistet wird ist beeindruckend. Für das Wohlbefinden dieser Personen einen Beitrag leisten zu können vermittelt immer mal wieder ein Gefühl der Befriedigung. Wer sich davon angesprochen fühlt und selber auch mitwirken möchte meldet sich bei Christine Reimann, Vorstandsmitglied bei altaDent 
Robert Levy

 

12. Dez. 2013

Benefizveranstaltung November 2013
Am 30. November 2013 feierte die sso-Zürich Zahnärztegesellschaft des Kanton Zürich sso-zh ihr 125-Jahr Jubiläum.

Es war eine aussergewöhnliche Feier insbesondere für unseren Verein. Wurde doch dieser Anlass als Benefizveranstaltung zugunsten altaDent durchgeführt. Neben vielen Höhepunkten an diesem Abend durfte ich eine aussergewöhnlich hohe Spende von über 100‘000 Franken entgegennehmen. Dies ehrt und freut uns sehr. Wir danken der sso-Zürich, dem ganzen Vorstand, allen Mitgliedern, Gästen und Sponsoren für den grosszügige Beitrag namentlich aber für das Vertrauen, das man uns schenkt.

altaDent steht seit einiger Zeit in einem Reformprozess. Dank zahlreiche Verträgen, die wir im Monat November abschliessen konnten, werden wir unsere Aktivitäten vor allem mit dem mobiDentTM im kurativen aber auch im präventiv-prophylaktischen Bereich ausbauen und verbessern. Hierfür soll der Beitrag verwendet werden, insbesondere, wenn es um die Beschaffung, bzw. den Ersatz von Einrichtungen und Geräten geht. Wir sind auf Kurs und ich bin überzeugt, dass wir künftig einen starken Akzent in der zahnärztlichen Versorgung von alten und behinderten Menschen in Kliniken und Heimen setzen werden. Wir dürfen bei diesen Arbeiten auch auf die Unterstützung einer starken Standesorganisation zählen, eben wie der sso-Zürich. Der Anlass Ende November war mehr als nur ein Beweis!

Damit ist die Zeit reif und auch richtig, den Stab an neue und junge Kräfte weiterzugeben. Am 9. Dezember 2013 habe ich meine Demission als Präsident und Vorstandmitglied des Vereins altaDent eingereicht. Mit der ordentlichen Vereinsversammlung im Frühjahr 2014 werde ich das Amt niederlegen. Mit einer gewissen Genugtuung schaue ich auf die vier Jahre meines Präsidiums zurück und wünsche vor allem meiner Nachfolge ebenso viel Vertrauen, wie ich es erfahren durfte.

Markus Maier, Präsident altaDent
 

 

In dieser Rubrik Innen- und Aussenschau wollen wir buchstäblich denjenigen eine Stimme geben, die den Verein altaDent vor allem aber den Einsatz unserer fahrbaren Klinik mobiDentTM direkt oder indirekt kennengelernt haben und uns Ihre Erfahrungen mitteilen wollen.
Ich danke allen für ihren Beitrag. Ich bin überzeugt, dass wir auch aus den kurzen Statements wertvolle Hinweise erhalten, die uns bei der Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen wichtig sind und uns unterstützen werden.

 

Markus Maier, Präsident


Erste Gespräche mit Pflegenden, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie mit Angehörigen hat ergeben, dass der Bedarf angezeigt ist und, dass es vorallem für die Menschen mit schwerer Demenz eine grosse Erleichterung sein wird, wenn wir nicht mehr Tixitaxi aufbieten müssen, mit diversen Helfern um den Gang in die Klinik oder zu einem fernen Zahnarzt zu organisieren und zu bewerkstelligen haben. So freuen wir uns auf die Informationen durch das mobiDentTM Team im Januar / Februar und deren ersten produktiven Einsatz im Februar oder März 2013. Im Voraus besten Dank auch dem Verein altaDent für Ihren Dienst am alten Menschen.
Herzlich grüsst
Dr. Gustav Egli - Stiefel (sen.)
Direktor Bethesda Pflegeresidenz



Mit dem mobiDentTM und den Zahnmedizin-Studierenden in Zürich unterwegs!
Nicht nur die Pflegebedürftigen und die Menschen mit Behinderungen haben einen Vorteil vom Einsatz des mobiDentsTM , sondern auch die Studierenden der Zahnmedizin an der Universität Zürich. Im Fach Alterszahnmedizin hören die Studierenden Vorlesungen zum Thema zahnmedizinische Betreuung von Betagten und Hochbetagten und nehmen an Patientenbesprechungen teil. Neben den Vorlesungen gibt es eine viertägige Hospitation in der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin und eine dreitägige auf der Akutgeriatrie des Waid-Spitals. Zusätzlich dürfen die Studierenden mit dem mobiDentTM an vier Tagen mitfahren. Nachdem sie tatkräftig beim Aufbau der mobilen Zahnklinik helfen, ziehen sie sich um, um dann in weisser Dienstkleidung die Patienten zu empfangen. Zusammen mit den Assistenzzahnärzten werden Befunden erhoben, Zähne und Zahnprothesen gereinigt und auch manchmal ein Zahn gezogen oder eine Füllung gelegt. Die Studierenden sind ganz nah bei der Behandlung dabei. Das Betreuungsverhältnis von einem Zahnarzt und zwei Studierenden ist sehr gut, sodass die Studierenden viel zum Umgang mit Pflegebedürftigen lernen können. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Studierenden ihren Einsatz im mobiDentTM sehr schätzen und die Möglichkeit vor Ort, den Patienten in seinem Zuhause erleben zu können, als sehr interessant bewerten. Als Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin und als Verantwortliche für die Ausbildung im Bereich der Alterszahnmedizin möchte ich mich beim Verein altaDent herzlich bedanken, dass der Verein den Studierenden diese Ausbildungsmöglichkeit zur Verfügung stellt.

Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH
Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin
Universität Zürich, Zentrum für Zahnmedizin


Das mobiDentTM bietet eine einzigartige Versorgungsmöglichkeit von Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankungen oftmals von zahnmedizinischen Behandlungen abgeschnitten sind. Auch mit einfachen Mitteln können wir für unsere Patienten Grosses bewirken. Ich bin vielen Menschen begegnet, die aktiv mit schwersten Erkrankungen und Behinderungen ihr Leben gestalten und daran Freude haben. Am mobiDentTM schätze ich die enge Zusammenarbeit und den Austausch mit dem Pflegepersonal mit dem wir schnell und unkompliziert Probleme besprechen und Lösungen umsetzen können. Sehr wichtig ist mir auch die Ausbildung der Zahnmedizinstudierenden der Universität Zürich. Im mobiDentTM können wir sie für unsere besonderen Patienten und deren Anliegen und Probleme sensibilisieren. Das mobiDentTM bedeutet für mich einen grossen Gewinn und Bereicherung auf dem Gebiet der Zahnmedizin.
 med. dent. Benedikt Maas
Oberassistent, Leiter mobiDentTM
Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin


Wie bringt man eine gute zahnärztliche Versorgung in die Pflegezentren?
Die Menschen in Pflegezentren bedürfen je länger je mehr einer guten ärztlichen und zahnärztlichen Betreuung. Beides ist aus vielerlei Gründe nicht einfach zu erbringen.
Die anspruchsvolle, zeitintensive, heimnahe zahnärztliche Versorgung von hochbetaten, häufig kognitiv behinderten und immobilen PatientInnen setzt hohe Ansprüche an die Zahnärztinnen und Zahnärzte: Ihre Tätigkeit trägt aber entscheidend zum guten Allgemein- und Ernährungszustand wie auch dem Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten bei. Das mobiDentTM als innovative, patientenfreundliche Dienstleistung ist ein wesentlicher Pfeiler einer guten Behandlungsqualität in einem Pflegezentrum. Dessen Zukunft hat wohl eben erst begonnen.
Daniel Grob, Chefarzt Akutgeriatrie und medizinischer Dirketor
Stadtspital Waid


Mit unserer fahrbaren Klinik mobiDentTM werden PatientInnen in kleineren und grösseren Pflegeeinrichtungen zahnmedizinisch versorgt. Der Verein erweitert diese Dienstleistung mit dem „Flying Dentist“ und kann damit zusätzlich kleinere und individuelle Einsätze direkt vor Ort abdecken.
Bericht unseres ehemaligen „Flying Dentist“

Dr. med. med. Claudius Duttwyler

DuttwylerHelfen mit mobilem Gerät, mit Auto und geringer aufwendiger Technik. Ausserhalb der Praxis und ohne Gehilfin ist das manchmal wie für einen Kapitän ohne Navi. Der Auftrag: eine Hilfeleistung zu bieten an PatientInnen, die nicht oder nicht mehr in die Praxis kommen können, um Schmerzen zu behandeln oder gebrochene Zähne und auch defekten Zahnersatz wiederherzustellen. Das fordert improvisieren, manchmal auf allen vieren: mal das Gerät in der Küche, mal in der Dusche oder neben dem Bett, um menschlich und fachlich zu erreichen, was erwartet werden darf.

In erster Linie geht es um Schmerzbehandlung, Funktionserhaltung und Aesthetik, der auch im Alter oder mit Behinderung, Beachtung geschenkt werden darf. Jeder, der das versucht und das tut, davon kann ich sprechen. Die jahrelangen Erfahrungen in meiner Praxis bleiben mir in bester Erinnerung, aber die Einsätze, die ich als „Flying Dentist“ durchführte, waren alle noch intensiver und lebensbereichernder. Jeder PatientIn an einem andern Ort! Was Hilfe wirklich ist, manchmal nur zuhören, eine fachliche Beurteilung abgeben, Sinnvolles abwägen und auch Besprechungen mit Angehörigen.

Ich danke der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin KAB am Zentrum für Zahnmedizin ZZM der Universität Zürich, dem Verein altaDent und allen weitern, in Heimen und privaten Haushalten, die mich in meiner Tätigkeit unterstützt haben. Man wird nicht reich an Geld, aber ein Anreiz für manche erfahrene ZahnärztIn ist es. Auch aus Dankbarkeit für viele Jahre Praxis!
Claudius Duttwyler


mobiDentTM – für viele Zahnmedizinstudierende der erste Kontakt zu älteren Menschen mit Altersgebrechen. In der heutigen Gesellschaft sind solche Erfahrungen ernorm wichtig. Zudem besitzen heute mehr Leute im Rentenalter noch ihre eigenen Zähne . Dies ist eine grosse Herausforderung für die Behandelnden.Geduldig und voller Hingabe werden Erfahrungen zur Behandlung und Verständigung mit gesundheitlich beeinträchtigten Patienten ausgetauscht. mobiDentTM vermittelt den Studierenden eine andere Sichtweise – die bedürfnisgerechte Behandlung steht bei mobiDentTM besonders im Vordergrund.
Julia Höhn, Zahnmedizinstudentin JK 5


Simon Gemperli: mobiDentTM das Angebot im Zumikpark für nicht mehr mobile Menschen Ältere, oft pflegebedürftige Menschen können nicht so einfach zum Zahnarzt gehen wie junge. Wie Zumipark-Direktor Urs Brunold erklärt, seien Zahnarztbesuche für viele Bewohnerinnen und Bewohner ein grosses Problem, sei es wegen des langen Weges oder des Rollstuhls. Der Zumipark schloss sich nun dem Projekt «mobiDentTM» an, das der Verein zur Förderung der Alters- und Behindertenzahnmedizin in Heimen im Kanton Zürich durchführt...

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Anna-Christina Zysset: Ein Gespräch mit dem Direktor der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin, Dr. Markus Koller (April 2000) In der Alterszahnmedizin begegnen wir vor allem Patienten mit mehreren gesundheitlichen Leiden. Bei ambulanten geriatrischen Patienten muss im Mittel mit drei bis vier chronischen Gesundheitsproblemen gerechnet werden, bei hospitalisierten respektive institutionalisierten mit sechs bis sieben. Diese krankheitsbedingten Einschränkungen beeinflussen den Behandlungsplan erheblich. Einen diabetischen Mann bietet man zum Beispiel am besten morgens auf, wenn seine Zuckerwerte noch unter Kontrolle sind. Die rheumatische alte Frau dagegen wird am Nachmittag dank weniger Schmerzen und grösserer Beweglichkeit geduldiger auf dem Stuhl sitzen. Die Länge der Sitzungsdauer, die eingenommene Position auf der Liege müssen ganz dem Gesundheitszustand des zu Behandelnden angepasst werden...

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